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:Bildbearbeitungsprogramme: Fotos und Bilder bearbeiten und ausbessernBildbearbeitungsprogramme: Fotos und Bilder bearbeiten und ausbessern

Bilder und Fotos in schlechter Qualität sind kein Grund, den digitalen Papierkorb zu öffnen. Mit Bildbearbeitungsprogrammen können Sie nicht nur unscharfe, fehlerhafte und schlecht belichtete Aufnahmen und Grafiken retten, Ihnen steht sogar eine ganze Reihe von Bearbeitungswerkzeugen für die unterschiedlichsten Anliegen zur Verfügung. Fügen Sie Ihren Familienfotos skurrile Rahmen hinzu, verwenden Sie glamouröse Filter und Effekte, um beim Betrachter eine bestimmte Stimmung zu erzeugen oder schneiden Sie einzelne Bildteile aus und fügen Sie sie über mehrere Ebenen zusammen. Ihre Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

In den letzten Jahrzehnten haben sich einige große Hersteller mit ihrer Bildbearbeitungssoftware hervorgetan, aber der Markt hat noch viel mehr zu bieten. Viele Spezialprogramme mit skurrilen, nützlichen und genialen Funktionen warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. In den folgenden Tipps verraten wir Ihnen, welche Bildbearbeitungsprogramme Sie sich unbedingt näher ansehen sollten. Doch bevor wir loslegen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir uns hauptsächlich auf Bearbeitungswerkzeuge konzentrieren. Verschiedene Zeichenprogramme und Malsoftware werden wir gesondert aufführen. Doch nun zu unserer ersten Empfehlung für die Bildbearbeitung.

Photoshop ist ideal für die professionelle Bildbearbeitung

Natürlich darf das bekannteste Bildbearbeitungsprogramm in unserem Ranking nicht fehlen. Schließlich ist Adobe Photoshop nicht umsonst der Platzhirsch in dieser Kategorie. Mit dieser Bildbearbeitungssoftware können Sie so ziemlich jede erdenkliche Veränderung an Ihren Bildern vornehmen. Im Bereich der Bildkorrektur stehen Ihnen Dutzende von Werkzeugen zur Verfügung, z. B. Reparaturpinsel, Farbkorrekturen und -kontraste, Helligkeitseinstellungen, Gradationskurvenwerkzeuge und vieles mehr. Photoshop ermöglicht es Ihnen auch, Bildrauschen zu entfernen. Wenn es ganz schnell gehen muss, können Sie einfach die automatische Bildkorrektur verwenden, die die Arbeit für Sie erledigt.

Natürlich finden Sie in den verschiedenen Versionen von Photoshop auch viele Zeichenwerkzeuge wie Pinsel, Formen oder Textfelder, mit denen Sie Ihre Bilder verschönern und ergänzen können. Auch hier ist die Palette so umfangreich, dass selbst manches spezielle Zeichenprogramm nicht mithalten kann. Mit dem Lasso, dem Zauberstab und dem Auswahlwerkzeug lassen sich außerdem Teile des Bildes ausschneiden, und auch die obligatorische Ebenenbearbeitung - bei der Sie mehrere Bilder übereinander legen und verändern - beherrscht das Adobe-Produkt.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, können Sie die Oberfläche und die einzelnen Fenster von Photoshop individuell anpassen. Sie entscheiden, mit wie vielen einzelnen Fenstern und Menüs Sie arbeiten möchten und schalten diese bei Bedarf ein. Dank der Zoomfunktion, Masken, Hilfslinien und Bildbereiche ist das Arbeiten äußerst komfortabel. Zumindest dann, wenn man sich ein paar Stunden mit dem Menü vertraut gemacht hat, das zunächst überwältigend erscheint. Professionelle Bildbearbeiter können in der Regel viel schneller loslegen, da das Photoshop-Design inzwischen in vielen Bildbearbeitungsprogrammen Standard ist.

Von den vielen Vorteilen beim Import und Export von Dateien, den vielen Plug-ins und Dutzenden von weiteren Funktionen haben wir noch gar nicht gesprochen, das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Eines ist sicher: Egal, ob Sie sich für eine der kostenlosen Versionen wie Adobe Photoshop CS2 oder das auch als Smartphone-App verfügbare Programm Adobe Photoshop Express entscheiden, oder ob Sie lieber gleich zu den kostenpflichtigen Versionen mit mehr Funktionen wie Adobe Photoshop Elements greifen, Photoshop lässt keine Wünsche offen.

Allerdings sollte man ein wenig Geduld mitbringen. Nicht nur wegen der bereits erwähnten Einarbeitungszeit, sondern auch, weil das Programm auf manchen älteren Geräten viel Leistung benötigt und etwas langsamer läuft. Übrigens können Sie beim Kauf mehrerer Adobe-Produkte Geld sparen, wenn Sie das Abo-Modell nutzen. Dann kaufen Sie einfach die CC-Version namens Adobe Photoshop CC. Mittlerweile hat Adobe für jede Plattform die passende Version.

GIMP: Kostenlose Bildbearbeitung für eine Vielzahl von Formaten

GIMP wurde ursprünglich als kostenlose Alternative zu Photoshop entwickelt, als das Adobe-Programm noch kostenpflichtig war. Je nach Version konnte Photoshop bis zu 100 Euro oder mehr kosten, da war GIMP natürlich ein willkommener Ersatz. Aber auch heute noch hat das Programm seine Daseinsberechtigung, denn es ist auch eines der bekanntesten und besten Bildbearbeitungsprogramme. GIMP hat einen ähnlich großen Funktionsumfang und eine ähnliche Menüstruktur wie Photoshop. Unserer Meinung nach bietet GIMP etwas weniger Bearbeitungsmöglichkeiten, ist dafür aber übersichtlicher und damit einsteigerfreundlicher.

Auch mit GIMP können Sie Bereiche Ihrer Bilder hervorheben, beschneiden oder mit verschiedenen Pinseln und Malwerkzeugen Farbe ins Spiel bringen. Jede Änderung an Ihrem Bild wird in einer zusätzlichen Ebene gespeichert, so dass Sie jederzeit einzelne Änderungen rückgängig machen oder anpassen können. Für noch mehr Komfort beim Arbeiten lassen sich die Ebenen separat ein- und ausblenden. Es stehen eine Vielzahl von Filtern, Effekten und Korrekturwerkzeugen zur Verfügung, um Bildrauschen, aber auch Weichzeichner zu entfernen. Auch Sensorflecken gehören mit GIMP der Vergangenheit an.

Wie bei Photoshop sind viele Formate mit dem Programm kompatibel, unabhängig davon, ob Sie sie importieren oder exportieren möchten. Sie können neue Projekte in den unterschiedlichsten Formaten anlegen und haben so von Anfang an die richtige Motivgröße für CD-Cover, Internetbanner oder andere Medienformate zur Hand. Sogar GIFs können Sie mit GIMP erstellen. Die Menüführung ist zwar übersichtlicher als bei Photoshop, aber auch bei GIMP braucht man etwas Geduld, wenn man mit solchen Programmen unerfahren ist.

GIMP ist eine gute Wahl, wenn Sie ein umfassendes Bildbearbeitungsprogramm mit vielen Möglichkeiten suchen, Photoshop Ihnen aber zu teuer und unübersichtlich ist. Sie können sich unabhängig von Ihrem Betriebssystem für GIMP entscheiden, denn die Software ist für Windows, Mac-PCs und Linux erhältlich und läuft auch auf älteren Computern sehr flüssig und schnell.

Paint.NET ermöglicht einfache und übersichtliche Fotobearbeitung zum Nulltarif

Paint.NET bietet Ihnen noch mehr Klarheit. Diese Software kann als eine erweiterte Version der Windows Paint-App angesehen werden. Vom Funktionsumfang her liegt sie nur knapp hinter GIMP und Photoshop, punktet aber mit einem extrem übersichtlichen Menü. Bei Bedarf können Sie das Menü einfach neu anordnen, indem Sie die einzelnen Werkzeugpaletten und Fenster wie Haftnotizen auf Ihren Bearbeitungsbereich ziehen und ablegen. Da sie dabei leicht transparent werden, können Sie das zu bearbeitende Bild oder Foto immer noch sehen.

Wie der Name schon sagt, kommt Paint.NET nicht ohne das obligatorische Pinselwerkzeug aus, dessen Größe Sie einfach mit dem Mausrad bestimmen können. Weitere Malwerkzeuge wie Formen, Textfelder, Stempel und Fülleffekte sind ebenso Bestandteil von Paint.NET wie ein Lasso zum Ausschneiden von Bildteilen. Schneiden Sie einzelne Objekte entlang ihrer Konturen aus, ohne die Maus hektisch entlang der Linie zu bewegen. Trotz allem ist hier ein Grafiktablett als Zusatzgerät von Vorteil, aber das gilt genauso für GIMP und Photoshop.

Wenn Einsteigerfreundlichkeit und eine übersichtliche Oberfläche für Sie wichtiger sind als die Anzahl der Funktionen, ist Paint.NET eine sehr gute Alternative. Eine Alternative, für die Sie nicht einmal Geld investieren müssen. Genau wie GIMP ist das Programm, das nur für Windows verfügbar ist, völlig kostenlos. Profis werden allerdings aufgrund der fehlenden Gestaltungsvielfalt nicht ganz so viel Spaß mit dem Tool haben.

Adobe Lightroom ist auf Bildkorrekturen spezialisiert

Und noch einmal Adobe, denn auch das Programm Adobe Lightroom hat es in unsere Empfehlungsliste geschafft. Im Gegensatz zu Photoshop ist Lightroom jedoch in erster Linie auf die Verwaltung und Entwicklung Ihrer Fotos und Bilder ausgelegt. Da das Programm über weit weniger Funktionen verfügt und daher weniger Leistung benötigt, geht das Importieren Ihrer Bilder überraschend schnell.

Wenn Sie alle Fotos, die Sie bearbeiten möchten, parat haben, können Sie im übersichtlichen Menü sofort mit der Optimierung beginnen. Ändern Sie Helligkeit, Kontrast und Schärfe Ihrer Bilder, experimentieren Sie mit Farbwerten, nutzen Sie die Rauschunterdrückungsfunktion und lassen Sie jedes Ihrer Bilder in neuem Licht erstrahlen. Im Grunde ist Adobe Lightroom eine Zusammenstellung aller Korrekturwerkzeuge aus Photoshop, die jedoch noch weiter verbessert wurden. Auf Wunsch entfernt die Software sogar unerwünschtes Beiwerk wie Staubpartikel oder kleine Tiere aus Ihrem Schnappschuss. Klicken Sie einfach auf den Störenfried und das Programm erledigt den Rest.

Ein Nachteil ist jedoch, dass zu viele Bearbeitungen schnell die Bildqualität beeinträchtigen können, es sei denn, Sie arbeiten mit Rohdateien. Ansonsten haben wir an Lightroom aber nichts zu kritisieren. Praktischerweise ist Adobe Lightroom auch Teil des Adobe Creative Cloud-Abonnements. Wenn Sie also bereits die CC-Version von Photoshop gekauft haben, erhalten Sie dieses Programm mit dem Abonnement.

Adobe bietet eine Lightroom-App für Android und iOS an, so dass Sie auch unterwegs nicht auf dieses nützliche Tool verzichten müssen. Ansonsten können Sie das Programm kostenlos auf Windows- und Mac-Geräten nutzen.

Foto- und Bildbearbeitungsprogramme: Unsere Geheimtipps

Nachdem wir nun die bekanntesten, wichtigsten, größten und unserer Meinung nach besten Fotobearbeitungsprogramme vorgestellt haben, möchten wir noch einmal ein Schlaglicht auf Software werfen, deren Anwendungsbereiche oft sehr viel spezieller sind, die aber in bestimmten Situationen äußerst nützlich oder sogar unverzichtbar sind.

Zum Beispiel gibt es FotoSketcher. Diese Software verwandelt Ihre Bilder und Fotos in Zeichnungen, ohne dass Sie künstlerisch begabt sein müssen. Verewigen Sie Ihr Haustier mit nur wenigen Klicks als beeindruckendes Aquarell oder verwandeln Sie das Panorama Ihrer Heimatstadt in eine abstrakte Bleistiftskizze. Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, experimentieren Sie einfach ein wenig mit den mehr als 30 Voreinstellungen, einstellbaren Pinselgrößen und Konturen.

Besonders atemberaubende Ergebnisse können Sie mit der Mosaik-Software erzielen. Sie funktioniert so, dass Sie zahlreiche Fotos und Bilder wie Mosaiksteine aneinanderreihen und sie aus der Ferne betrachtet ein einziges großes Gesamtbild ergeben. Die einzelnen Bilder fungieren dabei als die Pixel des Mosaiks. Ein solches Programm ist z.B. Mosaizer Pro, das auch über einige Bildbearbeitungswerkzeuge verfügt. Wir empfehlen Ihnen jedoch, Foto-Mosaik-Edda herunterzuladen, da diese Software kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Mosaizer hingegen wird als Shareware vertrieben.

Apps wie Facetune oder Perfect365 sind eher kleine Partygags, mit denen Sie Ihren Selfies und den Schnappschüssen von Freunden und Familie lustige Effekte verpassen können. Mal verpasst man den Charakterporträts ein charmantes Makeover, mal nutzt man wirkungsvolle Filter, um dem Bild einen völlig anderen Look zu geben. Darüber hinaus erhalten Sie einige rudimentäre Bildbearbeitungswerkzeuge. Da diese Apps meist kostenlos angeboten werden, sind sie für die schnelle Bildbearbeitung zwischendurch durchaus empfehlenswert. Die PC-Alternative in diesem Bereich ist FaceFilter3.

Für alle YouTuber und Content-Ersteller ist Easy Thumbnails einen Blick wert. Das vereinfachte Bildbearbeitungsprogramm ist darauf spezialisiert, Ihre Bilder und Fotos ohne Qualitätsverlust in verkleinerte Thumbnails umzuwandeln. Dies ist mit wenigen Klicks erledigt und stellt auch für Nicht-Profis keine große Hürde dar. Die komprimierten Bilder eignen sich dann ideal als Vorschaubilder für Ihren nächsten YouTube-Upload.

Manchmal kann die Bildbearbeitung aber auch zur lästigen Pflicht werden, zum Beispiel, wenn bei mehreren Bildern immer wieder der gleiche Fehler auftritt. Für solche Fälle sollten Sie ImBatch zur Hand haben. Die kostenlose Windows-Software bietet Ihnen eine Stapelverarbeitung zum Korrigieren Ihrer Fotos. Sie laden alle gewünschten Bilder in das Programmfenster, legen dann fest, welche Änderungen und Korrekturen Sie hier vornehmen wollen und diese werden dann auf alle Ihre Bilder angewendet. Das ist sehr praktisch und spart eine Menge Zeit.

Wenn Sie mit der Gestaltung Ihrer Bilder fertig sind, möchten Sie sie vielleicht ins Internet hochladen. Aber wie können Sie sicher sein, dass niemand anderes Ihr Bild als sein eigenes ausgibt oder es gar missbraucht? Sie können dies verhindern, indem Sie Ihr Werk mit einem Wasserzeichen versehen. Solche Wasserzeichen werden auch von Online-Bildarchiven verwendet, um zu verhindern, dass Bilder illegal kopiert werden. Das Programm Watermarking Pro ist ausschließlich auf das Anbringen von Wasserzeichen auf Ihren Bildern spezialisiert. Innerhalb weniger Sekunden haben Sie Ihre Lieblingsfotos und -bilder mit Ihrem individuellen Wasserzeichen vor Missbrauch geschützt.

Wie Sie sehen, gibt es für fast jedes Projekt das richtige Bildbearbeitungsprogramm. Stöbern Sie doch einfach mal durch die Download-Einträge am Anfang dieses Artikels. Und wenn Ihnen der gegebene Umfang nicht ausreicht, können Sie auch auf eine Fülle von Plug-Ins für Bildbearbeitungsprogramme zurückgreifen. Spätestens bei diesen zahlreichen Tools und Erweiterungen bleiben keine Wünsche mehr offen.

In unseren Tipps haben wir bereits einige Apps vorgestellt, die Sie auch unterwegs auf Ihrem Smartphone nutzen können. Generell gibt es bei der Bildbearbeitung auf mobilen Geräten einiges zu beachten, denn hier stehen Ihnen oft ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Ein Vorteil: Sie können Ihre Bilder auf dem Smartphone schneller bearbeiten. Werfen Sie einen Blick auf unsere Tipps für iOS-Nutzer, wie Sie Fotos auf dem iPad und iPhone bearbeiten können.

Gute Bildbearbeitung ist nicht immer eine Frage des Preises

Schließlich wollen Sie wissen, ob Sie Geld in eine gute Bildbearbeitungssoftware investieren müssen. Wie unser Vergleich zeigt, gibt es zahlreiche gute und dennoch kostenlose Alternativen zu hochpreisigen Platzhirschen wie Photoshop. Programme wie GIMP oder Paint.NET überraschen mit einem Leistungsumfang, den Sie von einem Freeware-Tool vielleicht nicht erwartet hätten. Für gelegentliche Bildretuschen, ein paar witzige Fotoeffekte und Rahmen oder spezielle Anliegen reichen diese Alternativen allemal aus. Kurzum: Alle Hobbyanwender können ihr Portemonnaie getrost zur Seite legen.

Auf die kostenpflichtigen und besonders umfangreichen Tools wie Photoshop sollten Sie nur zurückgreifen, wenn Sie sie professionell und regelmäßig nutzen wollen. Bedenken Sie aber, dass Sie sich dann in die Software einarbeiten und mit ihr vertraut machen müssen. Wir empfehlen Studenten (die in der Regel ohnehin vergünstigt sind), Unternehmen aus dem Medienbereich und professionellen Fotografen, die Software gegen eine Gebühr zu nutzen. Auch wenn Sie z. B. eine eigene Website haben, die Sie regelmäßig mit Bildern füllen, lohnt sich die Investition.

Abschließend möchte ich Ihnen DVDFab Photo Enhancer AI empfehlen, eine Bildbearbeitungssoftware, die fast alle der oben genannten Funktionen enthält und sehr einfach zu bedienen ist, da sie AI-Technologie verwendet. DVDFab Photo Enhancer AI ist das ultimative Tool zum Bild verbessern, das Ihre Fotos verschönert.

:Gute Bildbearbeitung ist nicht immer eine Frage des Preises

GIFs erstellen und Bilder animieren: Die beliebtesten kostenlosen Downloads

Heutzutage sind GIFs aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Die besten dieser kurzen Videoclips amüsieren Millionen von Menschen und sind zu echten Memes geworden. Die Erstellung von GIFs ist keine Zauberei oder anspruchsvolle Bildbearbeitung. Mit den richtigen Tools können auch Anfänger in wenigen Schritten lustige GIFs erstellen und mit etwas Glück wird Ihr GIF sogar weltberühmt.

Es gibt viele sogenannte GIF-Maker auf dem Markt, aber nicht alle Programme liefern gute Ergebnisse. Damit Sie die beste GIF-Software sowohl auf dem PC als auch auf Android und iOS finden, haben wir für Sie alle möglichen Programme getestet. Besonders beeindruckt waren wir von den drei unten genannten Programmen.

Mit Gif-X können Sie Bilder und Videos mit wenigen Klicks in GIFs verwandeln.

Viele GIF-Macher lassen Sie Ihre eigenen GIFs entweder aus Bildern oder aus Videos erstellen, aber psynetic Gif-X kann beides. Als kompatible Eingabeformate können Sie zwischen AVI, WMV, Flash-Video oder dem GIF-Format selbst wählen. Gif-X ist grundsätzlich wie eine Bildbearbeitungssoftware aufgebaut.

Dementsprechend umfangreich sind Ihre Möglichkeiten. Neben den üblichen Werkzeugen, die Sie von anderen Bildbearbeitungsprogrammen kennen, finden Sie hier auch Werkzeuge zum Ändern der Formatierung Ihrer GIFs, zum Erstellen von Bannern und Logos, zum Hinzufügen von Effekten und auch ein Konvertierungstool zum Umwandeln von Videos und Bildern ist an Bord. Nützlich ist, dass Sie einzelne Bilder Ihrer GIFs bearbeiten können.

Natürlich ist Gif-X nicht so umfangreich wie große Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop, aber im Bereich der GIF-Erstellung kann das kostenlose Windows-Tool durchaus überzeugen. Uns gefällt, dass auch Einsteiger schnell eigene GIFs erstellen können und dass ein Konvertierungstool enthalten ist. Diese kostenlose Alternative ist ideal für Einsteiger.

GifCam ist ein GIF-Maker für hohe Ansprüche

GifCam, eine Software, die auch für Windows erhältlich ist, erfordert wesentlich mehr Einarbeitungszeit. GifCam ist ebenfalls kostenlos, bietet aber viel mehr Funktionen, deren Entwicklung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Aber wenn Sie GifCam einmal beherrschen, gibt es keine GIF-Idee, die Sie nicht umsetzen können. Das integrierte Tool zur Bildschirmaufnahme hilft Ihnen, bestimmte Szenen Ihres Desktops zu filmen, die Sie als Grundlage für ein GIF verwenden können. Der besondere Clou: Das Programm erkennt automatisch, welches das Hauptmotiv ist, das Sie mit der frei schwenkbaren Kamera aufnehmen. Alles um das Hauptmotiv herum wird mit einem Greenscreen ausgeblendet, so dass Sie Ihr aufgenommenes Motiv z. B. problemlos in andere Hintergründe einfügen können.

Neben der millisekundengenauen Bildbearbeitung, bei der Sie Bild für Bild einstellen und die Geschwindigkeit Ihres GIFs bestimmen können, finden Sie allerlei Optionen wie Farbfilter, Textblöcke und eine "Reverse Frame"-Funktion, mit der Sie Endlosschleifen erstellen können. All diese Werkzeuge geben Ihnen viel kreative Freiheit bei der Gestaltung Ihres GIFs. Ihr GIF wird als universelle AVI-Datei gespeichert.

Wenn Sie etwas Zeit erübrigen können, ist GifCam wahrscheinlich das beste Tool für Sie, um Ihre eigenen GIFs zu erstellen. Der Umfang ist enorm und gleichzeitig sind die verschiedenen Funktionen so benutzerfreundlich, dass Sie kaum auf Probleme stoßen werden. Es braucht nur ein wenig Zeit, um alle Werkzeuge zu entdecken und zu beherrschen. Aber das sollte Sie nicht davon abhalten, GifCam herunterzuladen.

Smartphone-Apps für die GIF-Erstellung auf iOS und Android

Sie können Ihre eigenen GIFs auch auf Ihrem Smartphone erstellen. Ideal, wenn Sie schnell ein lustiges Meme auf Instagram oder Facebook posten möchten. Leider konnten uns die mobilen Anwendungen nur bedingt überzeugen. Von den kostenlosen Tools ist Gif Me Camera aber definitiv eines der besseren.

Nicht nur auf Android, sondern auch auf iOS können Sie Ihre eigenen GIFs aus Videoclips erstellen, die Sie mit Ihrer Kamera aufgenommen haben. Sie legen Farbfilter über Ihr Bild, fügen einen lustigen Text hinzu, fügen einige Animationen hinzu und passen die Laufgeschwindigkeit an. Sie können Ihr fertiges GIF nicht nur speichern, sondern es auch direkt als E-Mail versenden oder auf Facebook, Instagram und Co. posten.

Ein Manko sind die Wasserzeichen, die man nur durch ein Upgrade auf die kostenpflichtige Pro-Version entfernen kann. Als mobile Alternative für zwischendurch ist Gif Me Camera auf jeden Fall geeignet.

Eine wesentlich situationsabhängigere Alternative ist die kostenlose Android-App Donald Draws: Executive Doodle. Die App ist eher als lustiger Gag gedacht. Hier bestimmen Sie, was der US-Präsident bei der Unterzeichnung der "Executive Order" zu Papier bringt. Sie zeichnen das Motiv, fügen einen Text hinzu und die App verwandelt es in ein GIF, das den Präsidenten auf die Schippe nimmt.

Wie gesagt, die App ist weniger ein GIF-Maker als ein kleines Gag-Programm. Aber uns und vielen Nutzern hat sie so gut gefallen, dass Sie bei Bedarf einen Blick darauf werfen können.

GIFs mit anderen Programmen und online erstellen

Allerdings stößt eine GIF-Software schnell an ihre Grenzen, wenn man wirklich detaillierte Animationen erstellen möchte. Auch wenn GifCam ein guter Schritt in die richtige Richtung ist, bieten hochwertige Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop oder GIMP eine weitaus größere kreative Vielfalt. Ja, auch mit GIMP können Sie schnell Ihre eigenen GIFs erstellen.

Sogar mit WhatsApp können Sie eigene GIFs erstellen und versenden. Weitere Alternativen für die GIF-Erstellung sind Gifrocket auf dem Mac und die GIF-Funktionen von Google Fotos.

Auch im Browser haben Sie heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, eigene GIFs zu erstellen. Die wohl bekanntesten Webseiten in diesem Bereich sind Gif-erstellen und GIFMaker. Beide können Sie kostenlos nutzen.

GIF-Software muss nicht teuer sein

All diese Möglichkeiten sollten Ihnen klar machen, dass Sie GIFs erstellen können, ohne für Software bezahlen zu müssen. Die Auswahl an kostenlosen Tools ist riesig und bei den Online-Tools müssen Sie nicht einmal etwas herunterladen. Nur wenn Sie bei der Erstellung von GIFs wirklich anspruchsvoll sind, sollten Sie den Kauf einer Bildbearbeitungssoftware für Ihre Bedürfnisse in Betracht ziehen.

Zusätzlich zu der oben empfohlenen Software ist DVDFab Toolkit auch eine sehr praktische Software zur Erstellung von GIFs. Wenn Sie Interesse haben, können Sie auf der Website mehr darüber erfahren.