iPhone 12 vs. iPhone 13:

iPhones sind mehr als nur ein Telefon. Es kann fast alles und die iPhone-App ist wahrscheinlich sogar die meistgenutzte. Die Fotografie steht am anderen Ende der Beliebtheitsskala, und Apple ist bestrebt, Ihnen jedes Jahr neue Gründe für den Kauf des iPhones zu liefern.

iPhone 12 vs. iPhone 13:

Im Vergleich zu anderen Konkurrenten ist Apple bei der Ausstattung vielleicht etwas im Rückstand. Das reguläre Modell 2021 verfügt über keinen optischen Zoom, mit Ausnahme desjenigen, der von Weitwinkel- auf Ultraweitwinkelkamera umschaltet. Außerdem ist die Auflösung auf 12 MP begrenzt.

iPhone 12 vs. iPhone 13:

Das ist kein Problem, da das iPhone 13 Pro Max jetzt über einen dreifachen optischen Zoom verfügt, wobei die dritte Kamera ein Teleobjektiv hat und künftige Modelle über Periskop-Kameras verfügen werden, die den Zoom voraussichtlich erhöhen werden. Eine höhere Pixeldichte des Sensors könnte zu mehr Rauschen führen. Apple möchte sich nicht an dem Wettlauf um mehr Pixel und einen stärkeren Zoom beteiligen. Stattdessen konzentriert es sich auf das Beste, was das Unternehmen tun kann: Die Abstimmung der Hardware- und Softwarekomponenten, damit die Bilder jedes Jahr besser werden.

iPhone 12 vs. iPhone 13:

Die Software ist das Problem, sie ist dumm

Die neuronale Engine des A15 hat in diesem Jahr erhebliche Verbesserungen erfahren. 15,8 Billionen Berechnungen pro Sekunde sind jetzt möglich, im Gegensatz zu den 11 Billionen des A14. Die Fähigkeit eines Smartphones, großartige Fotos zu machen, liegt nicht an der Physik des Linsensystems, sondern am Algorithmus, der das Bild in Echtzeit aus Dutzenden von Aufnahmen berechnet. So können Sie ein Bild im Nachtmodus 10 Sekunden lang aus der Hand aufnehmen, ohne dass es verwackelt. Wenn Sie sich an die 1980er Jahre erinnern, waren unscharfe Fotos oft das Ergebnis von 8-Sekunden-Belichtungen mit 35-mm-Kameras. Das galt selbst dann, wenn die Kamera nicht mit einem Stativ ausgestattet war. Selbst die drei Sekunden Belichtungszeit aus der Hand bei dem Modell davor waren beeindruckend.

Sowohl Informatiker als auch Ingenieure und Physiker haben zur Verbesserung des Kamerasystems beigetragen. Apple behauptet, dass die Pixel des Sensors der Weitwinkelkamera jetzt 1,7 Mikrometer messen. Dies führt zu einem geringeren Rauschen und einer höheren Lichtausbeute. Das iPhone 12 Pro Max war das erste, das mit Sensor Shift eine optische Bildstabilisierung erhielt. Der Foto-Chip ist auf einer Plattform montiert, die sich dynamisch an die Bewegungen des iPhones anpasst. Jetzt sind alle vier iPhone-Modelle mit der gleichen Technologie ausgestattet. Dies wurde gemacht, damit das iPhone mehr Platz für den größeren Sensor hat. Die Blendenöffnungen der rückwärtigen Kameras haben sich nicht verändert: ƒ/1,6 im Weitwinkel und ƒ/2,4 im Ultraweitwinkel. Auch die Frontkamera im Truedepth-System bleibt mit ƒ/2,2 und 12 Megapixeln unverändert.

iPhone 12 vs. iPhone 13:Die Software ist das Problem, sie ist dumm

Auch die Gehäuse können von den Änderungen im Inneren betroffen sein. Sie können weiterhin mehrere Hüllen für iPhones aus früheren Jahren (z. B. 6/6s/7/8) verwenden, aber für das iPhone 13 benötigen Sie eine neue Hülle. Sie können sehen, dass die Tasten verschoben wurden.

iPhone 12 vs. iPhone 13:Die Software ist das Problem, sie ist dumm

Filmen im Kinomodus: Fokus - Kinomodus

Der Kinomodus ist eine brandneue Funktion, die die Videokamera hat. Der Kinomodus hat viele Vorteile. Wir werden in einem anderen Artikel ausführlich auf seine Qualität und Vorteile eingehen. Aber hier ist die Grundidee: Sie können den Fokus beim Filmen vom Vordergrund in den Hintergrund verlagern. Mit der Neural Engine können Sie dies automatisch tun. Die selbstlernenden Algorithmen von Apple erkennen die Bedeutung der Szene und können Personen verfolgen und ihre Aufmerksamkeit auf sie richten, während sie sich durch die Szene bewegen. Dies ist auch bei Objekten und Tieren möglich, allerdings nicht so intelligent.

Sie können den Fokus ändern und festlegen, welche Bildinhalte Sie beim Filmen verfolgen möchten. Das können Sie auch in Final Cut Pro oder in der Fotos-App für das iPhone und das iPad tun. Die Filme sind nicht größer, weil die Tiefeninformationen in den Dateien nur eine winzige Schicht sind. Apple konnte den Kinomodus bisher nur in 1080p und nicht in 4K anbieten. Um dies zu erreichen, müssen die Prozessoren weiter entwickelt werden.

Fazit

Mit dem iPhone 13 hat Apple das System noch effizienter gemacht, abgesehen von Verbesserungen bei den künstlichen Benchmarks. Bei der Kamera darf man zwar keine Wunder erwarten, aber für die meisten Smartphone-Fotografen ist das iPhone 13 eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Der Wiederverkaufspreis eines iPhone 12 nach einem Jahr ist recht hoch, so dass es sich lohnt, dieses Upgrade in Betracht zu ziehen.

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