iPad Air:

Das neue iPad Air mag auf den ersten Blick ähnlich aussehen wie sein Vorgänger, aber es hat eine deutlich verbesserte CPU und Frontkamera. Es ist bemerkenswert, dass der Abstand zwischen iPad Air und Pro 11 Zoll gering ist. Leider gilt das auch für den Preis.

Ähnliche Leistung wie ein iMac oder Mac Mini

Einige waren überrascht, dass Apple das iPad Air mit dem M1-Chip ausgestattet hat. Dieser M1-Chip ist in Macs wie dem Macbook Pro, dem Macbook Pro und dem Mac Mini installiert, zusätzlich zu den Pro-Modellen. Dieser Chip ist nicht neu, und das iPad Pro und andere Geräte werden wahrscheinlich einen M2-Chip erhalten. Der neue Chip macht das iPad Air deutlich leistungsfähiger und die Grafik ist viel besser. Außerdem hat Apple jetzt 8 GB Arbeitsspeicher statt der 4 GB installiert, die normalerweise für einen Desktop ausreichen.

Das iPad 5 erzielte in den Single-Core-Tests respektable 1713 Punkte, in den Multi-Core-Tests solide 7258 Punkte und in den Metal-Grafiktests atemberaubende 19309 Punkte. Das iPad Air 2020 bleibt bei der Grafik- und Multicore-Leistung hinter dem Benchmark zurück. Im Single-Core-Test erreicht es respektable 1583 Punkte, liegt aber deutlich hinter dem Multi-Prozessor-Test mit 4210 Punkten zurück und erreicht im Metal-Grafiktest mit 12447 Punkten nur die Hälfte. Der doppelt so große Arbeitsspeicher verschafft ihm einen Vorteil bei der Videobearbeitung, bei Spielen und kommenden Anwendungen wie VR/AR.

iPad Air:Ähnliche Leistung wie ein iMac oder Mac Mini

Der M1 verbraucht mehr Wärme und erzeugt daher mehr Abwärme. Der Achtkerner drosselt sehr schnell und nur in zwei Stufen, wie der Test von APSI zeigt. In Linpack 30042, Wildlife 10018, Manhattan Offscreen 237791 und dem APSI Bench erreicht er dennoch beeindruckende 80 Punkte. Die Browser-Benchmarks Spider und Jetstream sind ebenfalls sehr beeindruckend und es werden Spitzenwerte von 68,4 bzw. 189,9 Punkten erreicht. Das ist weit besser als beim Vorgänger.

Ein M1-Chip mag leistungsfähiger erscheinen, als er im täglichen Gebrauch ist. Vielleicht gibt es bald iOS-Apps, die iPads mit M1-Chip unterstützen. Ein iPad mit M1-Chip könnte sich als eine hervorragende Investition erweisen. Die gute Leistung des iPads mit M1-Chip zeigt sich beim Surfen. Selbst eine stark überlastete Version der Desktop-Seite von www.dailymail.co.uk kann schnell und ohne Abstürze aufgerufen werden. Das ist auf älteren iPads oft nicht möglich.

iPad Pro Design

Das Design des Air ist innovativ und steht dem iPad Pro in nichts nach. Das iPad Air 5 kann neben dem 2018er iPad Pro platziert werden. Es ist schwer zu sagen, welches Gerät man vergleicht. Das neue iPad Air 5 könnte als Pro betrachtet werden, und es scheint ein paralleles Design zu sein, das ein paar mehr Abzweigungen genommen hat. Uns haben die neuen Farben gefallen. Die neuen Farben ersetzen Silber durch "Polaris", das ist Weiß. Anstelle von Grün und Hellblau gibt es Lila und ein kräftigeres Blau. Rosa ersetzt Roségold.

Das diesjährige Blau ist erwachsener als das des letzten Jahres. Das Violett wirkt seriöser, raumgrauer und formeller. Es lohnt sich, einen Blick auf alle verfügbaren Farboptionen im Apple Store zu werfen. Fotos können irreführend sein und die Farbwahrnehmung wird durch die Beleuchtung beeinflusst.

Mit 461 g wiegt das WLAN-Modell 3 g weniger als das 2020-Modell. Das Gerät ist ein flaches, rahmenloses Design, das den iPad Pro-Modellen sehr ähnlich ist. Einige Nutzer haben die Verarbeitungsqualität des Geräts kritisiert. Käufer haben sich über ein knarzendes Gerät beschwert. Bei unserem Testgerät war das nicht der Fall. Es ist von der Verarbeitungsqualität her mit dem Pro oder seinen Vorgängern vergleichbar. Leider vermuten wir, dass bei der Erstproduktion dieser Geräte einige Herstellungsfehler gemacht wurden.

Kamera

Die rückseitige Kamera des iPad Air ist sehr hoch eingestellt und hat eine Lichtstärke von f1.9. Smart HDR 3 und ein 5-facher Digitalzoom sind ebenfalls vorhanden, was mit einem älteren iPhone vergleichbar ist. Die Videofunktionen sind ebenfalls großartig. 4K kann mit 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden und der erweiterte Dynamikbereich ist mit 30 Bildern pro Sekunde verfügbar. Es gibt ein paar Macken, die störend sein können. Im Gegensatz zu den Pro-Modellen gibt es keinen Blitz und die Pro-Modelle müssen ohne Audiozoom oder Stereoaufnahme auskommen.

Die Frontkamera ist jedoch für die meisten Menschen die wichtigste Kamera, da sie täglich für Videoanrufe und Chats verwendet wird. Wie bei anderen neueren Modellen verwendet Apple eine hochwertige Weitwinkelkamera zur Unterstützung von Center Stage. Die neue Weitwinkelkamera ist identisch mit der des iPad Mini. Unserer Meinung nach ist das ein großartiges Feature. Die automatische Funktion sorgt dafür, dass man immer in der Mitte des Bildes bleibt, egal, wie man es betrachtet. Die Ultraweitwinkel-Funktion ist nicht zu unterschätzen. Mit diesem Bildmodus kann man einen weiten Blick auf das Bild werfen, was für Workshops oder Präsentationen nützlich ist.

iPad Air:Kamera

Bei der Verwendung der rückwärtigen Kamera ist uns das neue Symbol "2x" aufgefallen. Tippen Sie darauf, um den Digitalzoom zu aktivieren, der eine Vergrößerung von 2 x oder entsprechend 35 mm für 57 mm bietet. Langes Drücken bringt das Auswahlrad zum Vorschein, eine Funktion des iPhone. Damit können Sie eine andere Einstellung wählen. Die Vergrößerung kann bis zu 5x betragen. Dieser Schieberegler ist für uns viel ansprechender als der Standard-Schieberegler. Animojis und Memoji wurden nicht aufgenommen, da es keine TrueDepht-Funktion gibt. Das ist ein Problem, an das sich viele Menschen gewöhnen können.

Akkulaufzeit

Was die Akkulaufzeit angeht, gab es keine Überraschungen: Das Air hält im Web-Surfing-Test 10 Stunden durch. Das ist fast dasselbe wie bei seinem Vorgänger. Das iPad 9, ein preisgünstigerer Konkurrent, hielt 12 Stunden und 50 Sekunden durch. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der Akku mit 7544 mAh viel kleiner ist als der 8557 mAh-Akku des Einstiegsmodells iPad 9. Beim zweiten Test wird ein Video in voller Helligkeit abgespielt. Der Akku ist in 5 Stunden und 45 Minuten aufgeladen. Das ist ein großartiger Wert. Es ist interessant, die Ladezeiten des Akkus zu betrachten: 17 % nach 30 Minuten, 37 % nach einer Stunde und 88 % nach zwei Stunden. Danach nimmt die Ladegeschwindigkeit ab: Der Akku braucht 2 Stunden und 48 Minuten, um mit dem 20-Watt-Netzteil vollständig aufgeladen zu werden. Apple verlangsamt den Ladevorgang um 80 %, um die Batterie zu schonen.

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Auch das Display ist unverändert. Obwohl dem iPad Air die Pro Motion Technologie fehlt, die für schnelle Bildreaktionszeiten sorgt, bietet es immer noch ein hervorragendes Display. Es misst 10,9 Zoll und ist damit etwas kleiner als das 11-Zoll-Display des iPad Pro. Der Unterschied ist kaum spürbar, selbst wenn man die Geräte nebeneinander stellt. Mit einer Helligkeit von mehr als 500 nits ist es für die Arbeit im Freien geeignet. Reflektionen sind kein Problem. Die spezielle Beschichtung und das flachere Design dieses iPads sind denen des normalen iPads überlegen. Es ist ein IPS-Panel. Wenn du ein HDR-fähiges Mini-LED-Panel mit HDR-Fähigkeiten brauchst, ist das iPad Pro 12,9 Zoll deine beste Wahl.

Lautsprecher

Die Pro-Modelle hatten schon immer ein stärkeres Lautsprechersystem. Ein iPad Pro 11 und ein iPad Pro 11 waren fast identisch. Der Stereoklang des iPad ist akzeptabel, vor allem im Querformat. Dolby Atmos und YouTube werden von der Klangqualität des iPad unterstützt. Apples Leistung war in den letzten Jahren viel besser als bei älteren iPads. Wir hatten kurz den Eindruck, dass die Lautsprecher des iPad Air 5 nicht funktionieren, als wir zum privaten iPad Air 3 wechselten.

USB-C

Das iPad Air bietet USB-C, nicht Thunderbolt. Apple behauptet, dass die Datenübertragungsgeschwindigkeit des iPad Air im Vergleich zur Vorgängerversion verdoppelt wurde (10 GBit/s statt 5 GBit/s). Das ist eine deutliche Verbesserung für Videofilmer und Fotografen. Eine 6,37 GB große Videodatei wurde von einem M1 Mac über USB-C auf ein iPad kopiert. Dies dauerte nur 33 Sekunden und entspricht 193 MB/s. Die direkt mit dem Lacie Portable Pro verbundene Thunderbolt-SSD beschleunigt diesen Vorgang. Die Übertragung auf das iPad dauert nur 22 Sekunden. Vom iPad zur SSD dauert es 21 Sekunden. Solide 289,5 bzw. 397 MB/s.

Mobiles Netzwerk

Das iPad Air kann gegen einen geringen Aufpreis mit 5G-Mobilfunkunterstützung erworben werden. Obwohl die Netzabdeckung in Deutschland derzeit noch begrenzt ist, könnte sich die 5G-Unterstützung in Zukunft als Vorteil erweisen. Vor allem in Bereichen wie Flughäfen und Messen wird 5G bald verfügbar sein. Leider ist der Aufpreis von 170 Euro für den Mobilfunkdienst recht hoch.

Zubehör

Das Air kann mit Pro-Zubehör verwendet werden. Auch das hervorragende Magic Keyboard von Apple wird unterstützt. Letzteres kann zwar teuer und sperrig sein, aber dank der hervorragenden Tastatur und des Trackpads sowie der robusten Bauweise verwandelt sich das Air fast in ein Notebook. Es schreibt gut und ist einfach zu bedienen, ohne dass man mit Bluetooth oder dem Akku herumfummeln muss. Auch wenn man mit dem Air im Querformat arbeiten kann, ist klar, dass diese Tastatur sehr klein ist. Der 10,9-Zoll-Bildschirm ist sogar noch kleiner als der 12-Zoll-Bildschirm des Macbook und macht es schwierig, mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet zu halten. Einige Nutzer könnten den Kauf des 12,9 Zoll iPad Pro bereuen. Passend zu den neuen iPad Pros bietet Apple das Smart Folio Case in neuen Farben an, darunter English Lavender", Dark Cherry", Fluorescent Orange", Navy Blue" und Feather Green". Zum Preis von 89 Euro wollen wir uns nicht äußern.

Preisfalle

Das iPad Air von Apple ist mit 679 Euro nicht gerade billig. Zumindest in Deutschland hat Apple den Preis sogar leicht angehoben. Die erratische Preispolitik von Apple ist zu kritisieren. Das Basismodell wird mit nur 64 GB Speicherplatz ausgeliefert, was bei vielen Fotos, Videos oder Spielen ziemlich frustrierend sein kann. Es gibt eine Option für eine Version mit 256 GB. Das iPad Pro 11 Zoll mit 128 GB Speicherplatz ist zu einem Aufpreis von 849 Euro (bzw. 1019 Euro für die Mobilfunkversion) erhältlich. Kunden sollten sich für die Pro-Modelle entscheiden, die teurer sind. Dies ist wahrscheinlich beabsichtigt.

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