DVDFab DVD Ripper wird oft als der "Goldstandard" genannt, wenn es um das Digitalisieren physischer Medien geht. Doch wird die Software diesem Ruf auch gerecht, wenn die Ausgangslage schwierig ist? Mein Ansatz für diesen Test entstand nicht aus theoretischem Interesse, sondern aus einer ganz praktischen Notwendigkeit: Datenrettung und Archivierung.

In meinem Regal stehen zahlreiche DVDs, die es nie in die Kataloge von Netflix oder Amazon Prime geschafft haben – darunter seltene Konzertmitschnitte, limitierte Anime-Boxsets und vor allem private Aufnahmen auf selbst gebrannten Rohlingen. Wer sich mit optischen Medien auskennt, weiß: Diese Datenträger haben ein Verfallsdatum. Ich bemerkte zunehmend Lesefehler; Laufwerke brauchten mehrere Anläufe oder brachen den Lesevorgang bei "komplexen Sektoren" komplett ab.

Während kostenlose Tools (die oft nur auf Standard-Codecs setzen) bei beschädigten Strukturen oder unübersichtlichen Titellisten oft kapitulieren, verspricht DVDFab eine höhere Fehlertoleranz. Aber funktioniert das auch im Alltag?

Mein Testziel war klar definiert: Ich wollte keine Software, die ständiges "Mikromanagement" bei Bitraten erfordert. Ich benötigte einen Workflow, der reproduzierbare, saubere Ergebnisse liefert – abspielbar auf dem Smart-TV, Smartphone und zentral gespeichert auf dem NAS. In diesem Review prüfe ich den DVDFab DVD Ripper daher auf Herz und Nieren: Wie geht er mit Lesefehlern um? Wie effizient ist die Codec-Wahl? Und vor allem: Wo zieht die Software im Vergleich zu Freeware die Grenze des Machbaren?

DVDFab DVD Ripper review

DVDFab DVD Ripper: Einordnung und Einsatzbereich

Was genau ist DVDFab DVD Ripper?

DVDFab DVD Ripper ist eines der zentralen Module der DVDFab-Suite und richtet sich gezielt an Nutzer, die physische DVDs dauerhaft in digitale Videodateien überführen möchten. Die Software liest DVDs ein, erkennt automatisch den relevanten Inhalt und wandelt ihn in gängige Formate um, die sich auf heutigen Geräten problemlos abspielen lassen. Dazu zählen kompakte MP4-Dateien ebenso wie umfangreiche MKV-Backups mit mehreren Tonspuren und Untertiteln.

Im Alltag wird DVDFab DVD Ripper vor allem dort eingesetzt, wo einfache Konverter nicht mehr ausreichen. Viele Nutzer sichern damit größere DVD-Sammlungen, übertragen Inhalte auf ein NAS oder bereiten Dateien für Smartphones, Tablets und Mediaserver vor. Gerade bei älteren oder komplex aufgebauten Discs mit Menüs, verschachtelten Titeln oder unterschiedlichen Kopierschutzvarianten zeigt sich, wie zuverlässig die Software arbeitet. Genau in diesen Situationen stoßen viele kostenlose Tools an ihre Grenzen.

DVDFab DVD Ripper: Windows, macOS, Testversion und Lizenzmodell

DVDFab DVD Ripper ist sowohl für Windows als auch für macOS verfügbar. Oberfläche und Funktionsumfang sind auf beiden Plattformen nahezu identisch, sodass sich die Nutzung unabhängig vom System sehr ähnlich anfühlt. Ob Desktop-PC oder MacBook mit externem Laufwerk macht im praktischen Einsatz kaum einen Unterschied.

Neue Nutzer können DVDFab DVD Ripper 30 Tage lang kostenlos testen. In dieser Zeit lassen sich bis zu drei vollständige DVDs konvertieren, ohne dass Funktionen eingeschränkt werden. Hardwarebeschleunigung, KI-Module und die cloudbasierte Entschlüsselung stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Testversion reicht aus, um unterschiedliche Disc-Typen auszuprobieren und zu prüfen, ob Laufwerk und System zuverlässig zusammenspielen.

Nach Ablauf der Testphase greift das reguläre Lizenzmodell von DVDFab. Je nach Bedarf stehen Abonnements oder dauerhafte Lizenzen zur Auswahl. In der Vollversion entfallen die Disc-Beschränkungen, außerdem erhalten Nutzer weiterhin Entschlüsselungsupdates und Zugriff auf neue Funktionen.

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DVDFab DVD Ripper im Wandel: Entwicklung und wichtige Updates

DVDFab DVD Ripper wurde über Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt. Während frühere Versionen vor allem auf das reine Umwandeln von DVDs ausgelegt waren, liegt der Schwerpunkt heute deutlich stärker auf moderner Kodierung, Hardwarebeschleunigung und KI-gestützter Bildverbesserung.

Datum Zentrales Update Beschreibung
13. Oktober 2023 Neuer Videoeditor in DVDFab 13 Integration eines Editors im DVD-Ripper-Modul zum Schneiden und für grundlegende Anpassungen vor der Konvertierung.
6. Dezember 2024 NVIDIA AI Enhancer Einführung der KI-gestützten Konvertierung von DVD-Quellen zu 4K-HDR10-MP4/MKV.
21. Januar 2025 AV1-Ausgabeunterstützung Aktivierung von MP4/MKV-AV1-SDR sowie – in Kombination mit NVIDIA AI Enhancer – 4K-AV1-HDR10.
10. Mai 2025 AI Upscaler Erweiterung um AI Upscaler zur Verbesserung von DVD-Videos auf bis zu 1080p oder 4K.
29. Mai 2025 AI HDR Upconverter Veröffentlichung des AI HDR Upconverters zur Umwandlung von SDR-DVDs in 1080p/4K-HDR-MP4/MKV.
13. August 2025 Zusätzliche Geräteprofile Erweiterung der Preset-Bibliothek um 100 weitere geräteorientierte Profile.

Die Einführung neuer Codecs, zusätzlicher Geräteprofile und KI-Module hat den Einsatzbereich spürbar erweitert. DVDs lassen sich inzwischen nicht nur sichern, sondern gezielt an moderne Wiedergabegeräte anpassen. Dazu zählen Ausgaben in 1080p oder 4K, HDR-Varianten sowie effiziente Codecs wie AV1. Für viele Nutzer bedeutet das, ältere Inhalte langfristig nutzbar zu halten, ohne sich tief mit technischen Details auseinandersetzen zu müssen.

Die Technik hinter DVDFab DVD Ripper

Cloud-Entschlüsselung

DVDFab DVD Ripper verfolgt bei der Entschlüsselung einen anderen Ansatz als viele klassische DVD-Tools. Statt alle Entschlüsselungsdaten fest in das Programm zu integrieren, greift die Software auf einen cloudbasierten Dienst zurück. Die dafür notwendigen Regeln liegen auf den Servern von DVDFab und werden dort laufend aktualisiert. Erkennt das Programm eine geschützte Disc, werden diese Informationen im Hintergrund abgerufen und direkt angewendet.

Für Anwender von DVD Ripper hat das mehrere praktische Vorteile:

  • Schnellere Unterstützung neuer Schutzmechanismen
  • Bei Änderungen seitens der Studios ist kein vollständiges Software-Update nötig, da aktuelle Entschlüsselungsdaten direkt aus der Cloud bezogen werden.
  • Geringerer lokaler Speicherbedarf
  • Der Installer bleibt schlank, da keine statischen Entschlüsselungstabellen anwachsen. Das reduziert zugleich mögliche Konflikte mit Sicherheitssoftware.
  • Zuverlässigere Titelerkennung
  • Cloudbasierte Regeln helfen dabei, komplexe Disc-Strukturen mit Fake-Titeln oder irreführenden Playlists korrekt zu analysieren, sodass der tatsächliche Hauptfilm erkannt wird.

Im Alltag bekommt man von diesem Mechanismus kaum etwas mit. Wird eine DVD eingelegt und besteht eine Internetverbindung, erfolgt der Abgleich automatisch im Hintergrund. Nach kurzer Analyse präsentiert DVDFab DVD Ripper eine bereinigte Titelliste, auf deren Basis der Rip gestartet werden kann, ohne dass man sich manuell durch Dutzende falsche Einträge arbeiten muss.

GPU-Beschleunigung

DVD Ripper unterstützt sowohl NVIDIA-CUDA als auch Intel Quick Sync Video. Die rechenintensiven Teile der Kodierung werden dabei von der CPU auf die GPU verlagert.

Für reale Ripping-Workflows bedeutet das:

  • Deutlich höhere Geschwindigkeit bei langen Jobs: Laut internen Tests von DVDFab kann HEVC-CUDA-Hardwarebeschleunigung auf unterstützten NVIDIA-Grafikkarten um ein Vielfaches schneller sein als reine Software-Kodierung – besonders relevant bei mehreren Discs oder rechenintensiven Codecs.
  • Geringere CPU-Auslastung: Mit aktivierter GPU-Beschleunigung bleibt das System insgesamt reaktionsfreudiger, was das parallele Arbeiten während des Rips erleichtert.
  • Bessere Eignung für moderne Codecs: Mit der Unterstützung von HEVC und AV1 bleiben die Kodierzeiten auch bei Upscaling auf 1080p oder 4K in einem vertretbaren Rahmen.

In der Oberfläche lassen sich diese Optionen in den Einstellungen und Profilen auswählen. In der Praxis genügt es meist, „CUDA“ oder „Quick Sync“ zu aktivieren und DVD Ripper die Zuordnung der Aufgaben zur passenden Hardware zu überlassen.

KI-gestützte Qualitätsverbesserung

Die KI-Module sind eng in die grundlegende Ripping-Pipeline integriert und adressieren jeweils unterschiedliche Aspekte der Bildqualität.

NVIDIA AI Enhancer

Die optionalen KI-Module ergänzen die klassische DVD-Konvertierung um zusätzliche Möglichkeiten zur Bildoptimierung. Je nach Bedarf lassen sich Auflösung, Kontrast und Farbraum anpassen, um DVD-Material besser an aktuelle Displays anzunähern. Dabei geht es weniger um künstliche Effekte als um eine sichtbar ruhigere, klarere Darstellung auf großen Bildschirmen.

AI HDR Upconverter

Der AI HDR Upconverter konzentriert sich auf die SDR-zu-HDR- beziehungsweise Dolby-Vision-Umwandlung bei 1080p oder 4K. Über KI-Modelle werden Farben, Helligkeit und Kontrast angepasst, um SDR-DVDs einen HDR-ähnlichen Look zu verleihen. Die Ausgabe erfolgt als MP4 oder MKV und eignet sich besonders, wenn HDR-Wiedergabe gewünscht ist, ohne zwingend jedes Material auf 4K hochzuskalieren.

AI Upscaler

Der AI Upscaler ist auf reine Auflösungssteigerung ausgelegt – von Standard Definition bis hin zu 4K und in bestimmten Profilen sogar 8K. Er verbessert Kantenschärfe, stellt Texturdetails wieder her und reduziert Bildrauschen. In DVDFab DVD Ripper eingesetzt, lassen sich so ältere oder niedrig codierte DVDs in höher aufgelöste Dateien überführen, die auf heutigen 4K-Displays deutlich stimmiger wirken.

Diese drei Ebenen erklären, warum sich DVDFab DVD Ripper spürbar von herkömmlicher DVD-Ripping-Software unterscheidet. Es geht nicht nur um das Entfernen von Kopierschutz und das Kopieren von Daten, sondern um den gezielten Einsatz moderner Hardware und KI-Modelle, um altes DVD-Material an aktuelle Wiedergabestandards anzupassen.

Weitere Funktionen von DVDFab DVD Ripper, die im Alltag zählen

DVDFab DVD Ripper bietet mehrere praktische Funktionen, die den gesamten Prozess berechenbar und angenehm machen.

  • Flexible Audio- und Untertitelverwaltung: Originale Mehrkanaltonspuren lassen sich beibehalten, ausgewählte Spuren in AAC konvertieren oder ungenutzte Sprachen entfernen. Untertitel können durchgereicht, als Soft-Subs eingebettet oder fest ins Bild eingebrannt werden.
  • Metadaten- und Dateibenennung: DVDFab übernimmt grundlegende Disc-Informationen und ermöglicht ein einheitliches Benennungsschema. Gerade beim Aufbau einer Sammlung auf einem NAS oder Mediaserver erleichtern saubere Ordner- und Dateinamen die automatische Erkennung durch Systeme wie Plex oder Jellyfin.
  • Die integrierte Aufgabenwarteschlange ist hilfreich bei großen Sammlungen. Mehrere Discs lassen sich nacheinander laden, individuell konfigurieren und anschließend sequenziell verarbeiten.

DVDFab DVD Ripper im Härtetest: Performance & Bildqualität

Ich habe bewusst auf einem modernen Mittelklasse-PC getestet. Diese Konfiguration ist repräsentativ für Nutzer, die aktuelle GPU-Beschleunigung (Hardware-Encoding) nutzen möchten, um den Rechenaufwand der CPU zu minimieren.

Die Testumgebung: Hardware trifft auf Realität

Ich habe bewusst auf einem modernen Mittelklasse-PC getestet. Diese Konfiguration ist repräsentativ für Nutzer, die aktuelle GPU-Beschleunigung (Hardware-Encoding) nutzen möchten, um den Rechenaufwand der CPU zu minimieren.

  • Betriebssystem: Windows 11 Pro (64-Bit)
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 5700G
  • Grafikkarte (GPU): NVIDIA GeForce RTX 4060 Ti (genutzt für NVENC-Beschleunigung)
  • Arbeitsspeicher: 32 GB RAM

Das Quellmaterial: Um die Software zu fordern, diente als Testobjekt eine Dual-Layer-DVD (DVD-9) mit hoher Bitrate.

  • Film: A New Hope
  • Laufzeit: ca. 2 Stunden
  • Originalgröße: 6,71 GB (Hauptfilm)

Es handelt sich um ein verbreitetes System der mittleren bis gehobenen Klasse mit aktueller NVIDIA-GPU – eine realistische Konfiguration für Nutzer, die GPU-Beschleunigung und KI-Funktionen einsetzen möchten.

Benchmark-Ergebnisse: Passthrough vs. Komprimierung

Im Test zeigte sich, dass DVDFab die Hardware-Ressourcen der NVIDIA-Karte effizient nutzt. Hier sind die Ergebnisse der verschiedenen Ripping-Profile im Vergleich:

Profil / Preset Dateigröße Kompression Ripping-Dauer* Qualitätseindruck
MKV Passthrough (Remux) 5,98 GB Original (100%) ~ 2 Min. Verlustfrei (1:1). Identisch mit der DVD.
MP4 (H.264) (CRF 20) ca. 1,85 GB ~ 72% gespart ~ 5 Min. Sehr gut. Keine sichtbaren Artefakte am TV.
MP4 (H.265) (CRF 22) ca. 0,95 GB ~ 85% gespart ~ 7 Min. Exzellent. Trotz minimaler Größe kaum von der Quelle zu unterscheiden.

*Hinweis zur Geschwindigkeit: Die RTX 4060 Ti rendert extrem schnell (oft über 500 FPS). Bei physischen Discs wird die Geschwindigkeit jedoch oft durch das DVD-Laufwerk limitiert (Lesegeschwindigkeit), nicht durch die Software.

Also, Welches Format für welchen Zweck? Die Zahlen sprechen eine klare Sprache und erlauben eine gezielte Empfehlung für verschiedene Szenarien:

Das digitale Archiv (Passthrough): Wer genug Speicherplatz auf dem NAS hat, wählt Passthrough. Hier wird der Videostream nicht neu berechnet, sondern nur in einen MKV-Container verpackt. Das Ergebnis ist eine bitgenaue Kopie.

  • Vorteil: Geht rasend schnell und erhält die Originalqualität zu 100%.
  • Nachteil: Die Dateien bleiben groß (ca. 6 GB pro Film).

Der Effizienz-Sieger (H.265 / HEVC): Das ist mein persönlicher Favorit für mobile Geräte oder platzsparende Archive. Mit dem H.265-Codec schrumpfte der 2-Stunden-Film auf unter 1 GB – und das bei einer Bildqualität, die auf dem Tablet oder Laptop nicht vom Original zu unterscheiden ist.

Expertentipp: Dank der NVIDIA-Beschleunigung dauert dieser komplexe Rechenvorgang nur wenige Minuten länger als der Standard-Rip.

Der Kompatibilitäts-Klassiker (H.264): Wer ältere Smart-TVs oder Abspielgeräte besitzt, die mit H.265 noch nichts anfangen können, greift zu H.264. Die Datei ist zwar fast doppelt so groß wie bei H.265, dafür läuft sie aber garantiert auf jedem Gerät der letzten 15 Jahre.

Was sagen andere Nutzer von DVDFab?

Ein einzelner Test ist immer nur eine Momentaufnahme. Um meine Erfahrungen zu verifizieren, habe ich die allgemeine Stimmung in Tech-Foren und auf Bewertungsplattformen analysiert. Das Ziel: Prüfen, ob meine positiven Ergebnisse Einzelfälle sind oder einem Muster entsprechen.

Trustpilot Bewertung: Mit einem Score von 4,6 von 5 Sternen (Stand: aktuell) genießt DVDFab hohes Vertrauen. Auffällig ist, dass Nutzer selten über Abstürze klagen, sondern die Stabilität bei beschädigten Discs loben. In Heimkino-Foren taucht DVDFab zudem immer wieder als empfohlene Lösung für Plex- oder Emby-Server auf. Kurz gesagt: Wer eine große Sammlung digitalisieren möchte, sucht kein Werkzeug zum Herumexperimentieren, sondern etwas, das einmal eingerichtet wird und dann einfach läuft. Genau dafür wird DVDFab häufig genutzt.

trustpilot dvdfab ripper

In Technik-Foren und Nutzergruppen wird DVDFab DVD Ripper dabei oft als praktische „Alles-in-einem“-Lösung beschrieben. Der Grund ist meist weniger ein einzelnes Feature, sondern der Gesamtkomfort: DVDs lassen sich nicht nur sichern, sondern direkt in MP4 oder MKV umwandeln, ohne dass man zwingend noch ein zweites Programm für die endgültige Datei braucht. Gerade bei größeren Sammlungen ist das für viele der Unterschied zwischen einer Lösung, die irgendwie funktioniert, und einer, mit der man wirklich durchzieht.

FAQ und Problemlösungen

Warum wird meine DVD nicht geladen oder der Rip bricht ab?

Die meisten Ladeprobleme haben physische Ursachen und sind keine Softwarefehler. Eine kurze Überprüfung der Disc behebt oft schon das Problem. Leichte Kratzer, Fingerabdrücke oder Staub können den Laser stören. Eine Reinigung mit einem weichen Tuch, vom Zentrum nach außen, ist meist der erste sinnvolle Schritt.

Bei externen Laufwerken kann es helfen, einen anderen USB-Port zu testen oder ein zweites Laufwerk zu verwenden, um Hardwareprobleme auszuschließen.

Lädt die Disc zwar, bricht der Rip aber mittendrin ab oder zeigt unvollständige Titel, kann die Disc-Struktur die Ursache sein. In solchen Fällen ist es hilfreich, die Protokolle an den Support zu senden, was über das Support Center auf der Website möglich ist.

Welches Profil ist für mein Gerät geeignet?

Für Fernseher im Wohnzimmer sind MP4 oder MKV mit H.264 oder H.265 die sicherste Wahl. Diese Formate bieten breite Kompatibilität und stabile Wiedergabe auf Smart-TVs, Streaming-Boxen und Konsolen. Eine moderate Bitrate reicht bei DVD-Material in der Regel aus.

Smartphones und Tablets profitieren von kleineren MP4/H.264-Dateien, da sie schnell laden, wenig Speicher belegen und plattformübergreifend zuverlässig abgespielt werden.

Bei Nutzung eines NAS oder Heimservers ist MKV oft die flexiblere Option, da mehrere Tonspuren und Untertitel erhalten bleiben. Ein einzelnes hochwertiges File pro Disc ist hier sinnvoll, während der Mediaserver bei Bedarf die gerätespezifische Transkodierung übernimmt.

Warum treten Ruckler, Artefakte oder asynchroner Ton auf?

Wiedergabeprobleme liegen nicht immer am Rip selbst. Wenn eine Datei auf einem Gerät ruckelt, auf einem anderen jedoch flüssig läuft, deutet das meist auf Einschränkungen des Players oder Decoders hin. Hochbitratige H.265-Dateien und KI-optimierte Ausgaben stellen höhere Anforderungen. Ein Test mit einem anderen Player, etwa VLC, oder auf einem anderen Gerät hilft bei der Ursachenfindung.

Treten die Probleme überall auf, sind die Kodierungseinstellungen möglicherweise zu aggressiv gewählt.

  • Sehr niedrige Bitraten in Kombination mit Upscaling können sichtbare Artefakte erzeugen.
  • Ältere Systeme haben mitunter Schwierigkeiten bei der H.265-Dekodierung.

Ein erneuter Rip mit moderater Bitrate oder der Wechsel von H.265 zu H.264 behebt diese Probleme meist. Asynchroner Ton ist seltener, verschwindet jedoch häufig, wenn ohne KI-Enhancer oder mit einem anderen Preset neu kodiert wird.

Wie lässt sich die Dateigröße reduzieren, ohne Qualität einzubüßen?

Bei großen DVD-Sammlungen spielt Speicherverwaltung eine wichtige Rolle. DVD-Material benötigt keine extrem hohen Bitraten, um sauber zu wirken. Für die meisten Titel liefern H.264 mit etwa 2,5–3,5 Mbps oder H.265 mit etwas geringeren Werten überzeugende Ergebnisse. Wurden frühere Rips mit sehr hohen Bitraten erstellt, lässt sich durch erneutes Kodieren überraschend viel Speicherplatz zurückgewinnen.

Ein weiterer effektiver Schritt ist das Entfernen unnötiger Inhalte:

  • Nur die tatsächlich genutzten Tonsprachen behalten.
  • Kommentarspuren oder doppelte Untertitel entfernen.

Wächst die Sammlung über den lokalen Speicher hinaus, erleichtert die Auslagerung auf eine externe Festplatte oder ein kleines NAS die Verwaltung und reduziert das Risiko verstreuter Dateien auf mehreren Rechnern.

Fazit: Lohnt sich DVDFab DVD Ripper?

DVDFab DVD Ripper ist längst mehr als ein einfacher DVD-zu-Digital-Konverter. Die Kombination aus cloudbasierter Entschlüsselung, Hardwarebeschleunigung und optionaler KI-Optimierung macht das Programm zu einem leistungsfähigen Werkzeug für alle, die ihre DVD-Sammlung langfristig nutzbar halten möchten.

Für Einsteiger in die DVD-Digitalisierung ist die 30-tägige Testversion ein sicherer Einstieg, um das Zusammenspiel mit der eigenen Hardware zu prüfen. Wer eine große Sammlung pflegt, profitiert in der Vollversion von schnellerem Laden, präziser Titelerkennung, stabiler GPU-Kodierung und zeitgemäßen Ausgabeformaten.

Hinweis: Die DVDFab-Software ist ausschließlich für die Erstellung persönlicher Sicherungskopien von DVDs gedacht, die sich rechtmäßig im Besitz der Nutzer befinden. Sie unterstützt keine kommerzielle oder unautorisierte Nutzung geschützter Inhalte. Bitte informieren Sie sich vor der Verwendung über die in Ihrem Land geltenden Urheberrechtsbestimmungen.