Blu-ray-Decrypter 2026: 5 Tools, Freeware-Grenzen und passende Ausgabeformate
Zusammenfassung: Der Vergleich ordnet fünf Blu-ray-Decrypter nach Testumfang, Ausgabeziel und aktuellem Einsatzprofil ein. Er zeigt, wann MKV, MP4, ISO oder eine Ordnerstruktur sinnvoll ist, welche Anforderungen ein UHD-Laufwerk stellt und welche Grenzen in Deutschland für autorisierte Inhalte gelten.

Blu-ray entschlüsseln ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist, was danach entstehen soll: eine MP4- oder MKV-Datei für TV, NAS und mobile Geräte oder eine ISO beziehungsweise ein Blu-ray-Ordner, bei dem die Disc-Struktur erhalten bleibt. Genau danach würde ich das Programm auswählen.
Für flexible Videodateien ist DVDFab Blu-ray Ripper meine erste Wahl, weil Quelle, Profil, Titel, Tonspuren, Untertitel und Ausgabe in einer Oberfläche zusammenlaufen. Wer kostenlos starten möchte, kann den eingeschränkten HD-Decrypter-Modus nutzen. Kostenlose Spezialtools wie Xreveal sind ebenfalls eine Option, verlangen aber mehr Eigenarbeit bei Einrichtung, Schlüsseldatenbank und weiterer Verarbeitung.
Inhaltsverzeichnis
Blu-ray Decrypter 2026: Erst Ausgabe wählen, dann das Tool
Ein Ripper und ein Copy-Tool lösen nicht dieselbe Aufgabe. Für MP4, MKV und andere Videodateien ist ein Ripper sinnvoll. Für Disc, ISO oder Ordner ist ein Copy-Tool die direktere Wahl. Bei kostenlosen Programmen kommt zusätzlich die Frage hinzu, ob aktuelle Blu-rays unterstützt werden oder ob Sie Konfiguration und weitere Arbeitsschritte selbst übernehmen müssen.
| Tool | Ausgabe | Kostenlos / Test | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|---|
| DVDFab Blu-ray Ripper | MP4, MKV, M2TS und weitere Formate | 30 Tage, bis zu 3 Blu-rays; danach eingeschränkter Free-Modus | Komplette Disc-zu-Datei-Lösung mit Profilen, Spurenwahl, Editor und GPU-Beschleunigung |
| DVDFab HD Decrypter | MP4, MKV sowie eingeschränkte Copy-Ausgabe | Dauerhaft kostenlos, Funktionsumfang begrenzt | Für unterstützte ältere Blu-rays; aktuelle Veröffentlichungen benötigen die Vollmodule |
| DVDFab Blu-ray Copy | Disc, ISO, Blu-ray-Ordner | 30 Tage, bis zu 3 Blu-rays; danach eingeschränkter Free-Modus | Für Full Disc, Main Movie, Clone/Burn und andere strukturorientierte Aufgaben |
| EaseFab Blu-ray Ripper | Videodateien | Testversion, maximal 3 Minuten pro Titel | Der Test reicht zum Prüfen der Bedienung, nicht für einen vollständigen Film |
| VideoByte BD-DVD Ripper | Video- und Audioformate | 30 Tage mit Einschränkungen | Kommerzielle Alternative; Test- und Lizenzgrenzen vor dem Einsatz prüfen |
| Xreveal | On-the-fly-Zugriff, ISO, Ordner | Free-Version, zusätzliche Pro-Funktionen | Windows-Tool mit mehr manueller Einrichtung; für aktuelle BD/UHD kann eine gepflegte KeyDB nötig sein |
Auch die Hardware gehört zur Auswahl. Ein normales Blu-ray-Laufwerk reicht für Standard-BDs, liest aber nicht automatisch UHD-Blu-rays. Bei UHD müssen Laufwerksmodell, Firmware und Software zusammenpassen.
DVDFab Blu-ray Ripper: meine erste Wahl für MP4 und MKV
DVDFab Blu-ray Ripper liest Blu-ray-Discs, ISO-Dateien und Blu-ray-Ordner und gibt sie als MP4, MKV, M2TS und viele weitere Video- und Audioformate aus. Für eine quellennahe Datei stehen Passthrough-Profile zur Verfügung. Soll die Datei deutlich kleiner werden, können H.264 oder H.265 mit angepasster Auflösung und Bitrate genutzt werden.
Der große Vorteil liegt für mich nicht in einer möglichst langen Liste technischer Begriffe, sondern in der Bedienung: Titel, Kapitel, Tonspuren, Untertitel, Profil und Zielordner bleiben in einem Programm. Gerade bei einer größeren Sammlung spart das mehr Zeit als eine Lösung, bei der Entschlüsselung, Remux, Konvertierung und Metadaten auf mehrere Tools verteilt sind.

Blu-ray, ISO und Ordner in MP4, MKV, M2TS oder andere Video- und Audioformate ausgeben. Titel, Tonspuren, Untertitel und Qualität lassen sich vor dem Start direkt festlegen.
- Disc, ISO und Blu-ray-Ordner als Quelle.
- MP4, MKV, M2TS und weitere Video- und Audioformate als Ausgabe.
- Passthrough für eine quellennahe Ausgabe ohne erneute Videocodierung.
- H.264 und H.265 für kleinere Dateien und breite Gerätekompatibilität.
- Auswahl von Titeln, Kapiteln, Audiospuren und Untertiteln.
- GPU-Beschleunigung auf unterstützter Hardware.
DVDFab bietet eine 30-tägige Testphase für bis zu drei Blu-rays. Danach bleibt ein eingeschränkter kostenloser Modus verfügbar.
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In meinem Blu-ray-Test mit einer 33,43-GB-Quelle brauchte DVDFab für MKV Passthrough 7 Minuten 04 Sekunden; die Ausgabedatei war 31,4 GB groß. Mit H.265 dauerte die Verarbeitung 7 Minuten 45 Sekunden und reduzierte die Datei auf 3,74 GB. Getestet wurde unter Windows 10 mit i7-6700, RTX 4060 Ti und 16 GB RAM. Das zeigt den praktischen Unterschied gut: Passthrough spart Rechenzeit, H.265 vor allem Speicherplatz.
Blu-ray mit DVDFab Blu-ray Ripper Schritt für Schritt entschlüsseln
Die sechs Bilder aus der Oberfläche gehören jeweils zu einem eigenen Arbeitsschritt. So lässt sich der Ablauf ohne Sprünge nachvollziehen.
Blu-ray-Quelle laden
Öffnen Sie DVDFab und wechseln Sie zu „Ripper“. Legen Sie die Blu-ray in das Laufwerk ein. Eine ISO-Datei oder ein Blu-ray-Ordner kann ebenfalls über „Hinzufügen“ oder per Drag & Drop geladen werden.

Disc-Informationen prüfen
Nach dem Einlesen zeigt DVDFab die erkannte Quelle und die verfügbaren Titel an. Prüfen Sie Hauptfilm, Laufzeit und Disc-Informationen, bevor Sie das Ausgabeprofil wählen.

Ausgabeformat auswählen
Öffnen Sie den Profile Switcher und wählen Sie das gewünschte Format. MP4 ist praktisch für eine breite Gerätekompatibilität, MKV für mehrere Tonspuren und Untertitel. Passthrough übernimmt die vorhandenen Audio- und Videoströme ohne erneute Videocodierung.

Profil und Qualität anpassen
Legen Sie bei einer Neukodierung Codec, Auflösung und Qualitätsstufe fest. Für eine kleinere Datei ist H.265 interessant; wenn die Quelle möglichst unverändert bleiben soll, wählen Sie ein passendes Passthrough-Profil.

Titel, Tonspuren und Untertitel festlegen
Wählen Sie die benötigten Titel, Audiospuren und Untertitel aus. So landen nur die Sprachen und Inhalte in der Ausgabedatei, die Sie später wirklich benötigen.

Zielordner wählen und Ausgabe starten
Bestimmen Sie den Speicherort und klicken Sie auf „Start“. Im Aufgabenfenster sehen Sie den Fortschritt. Nach Abschluss würde ich Bild, Ton und Untertitel kurz prüfen, bevor die Quelldisc weggelegt wird.

DVDFab HD Decrypter: kostenlos Blu-rays sichern und konvertieren
Wer einen kostenlosen Blu-ray Decrypter sucht, findet mit DVDFab HD Decrypter bereits eine praktisch nutzbare Lösung. Das Programm verbindet grundlegende Funktionen aus Blu-ray Copy und Blu-ray Ripper in einer Oberfläche und eignet sich besonders für DVDs und Blu-rays, die bereits länger veröffentlicht sind und vom kostenlosen Funktionsumfang unterstützt werden.
Für eine vollständige Sicherung stehen die Modi Vollständige Disc und Hauptfilm zur Verfügung. Damit können Sie den kompletten Inhalt oder gezielt den Haupttitel als ISO-Datei, Blu-ray-Ordner oder auf einen passenden Datenträger sichern. Bei einer 1:1-Ausgabe bleiben die ursprünglichen Video- und Audiodaten erhalten. Für ältere Filmsammlungen finde ich das bereits ziemlich praktisch, weil die typischen Backup-Aufgaben ohne zusätzliche Einzeltools abgedeckt sind.
Auch eine Ausgabe als Videodatei ist möglich. Dafür stehen MKV- und MP4-Profile bereit, sodass sich Blu-ray-Inhalte beispielsweise für die Wiedergabe am Computer oder auf einem Media Server speichern lassen. Mehrere Aufgaben können nacheinander verarbeitet werden, Metadaten lassen sich für die Medienverwaltung übernehmen, und für einfache Anpassungen stehen zusätzliche Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung.
Ich würde HD Decrypter deshalb nicht als bloße abgespeckte Gratisversion sehen. Für unterstützte ältere Discs ist es ein sinnvoller kostenloser Einstieg und kann viele alltägliche Aufgaben bereits erledigen. Wenn Sie Blu-rays jedoch regelmäßig sichern, auch neuere Titel verarbeiten oder bei Kopiermodi, Ausgabeprofilen und Einstellungen mehr Auswahl möchten, würde ich klar zu DVDFab Blu-ray Copy beziehungsweise DVDFab Blu-ray Ripper greifen. Die Vollmodule sind dafür langfristig einfach vollständiger und flexibler.
DVDFab Blu-ray Copy: wenn ISO, Ordner oder Disc-Struktur wichtiger sind
DVDFab Blu-ray Copy ist die passendere DVDFab-Komponente, wenn das Ziel nicht MP4 oder MKV, sondern eine Disc, ISO-Datei oder ein Blu-ray-Ordner ist. Die Vollversion bietet Full Disc, Main Movie, Clone/Burn, Merge und Customize. Damit lässt sich genauer bestimmen, wie viel der ursprünglichen Disc-Struktur erhalten bleiben soll.
Ich würde Copy vor allem dann nehmen, wenn Menü, Kapitelstruktur und Disc-Ausgabe wichtiger sind als eine kleine Datei für Smartphone oder NAS. Für einfache Videodateien ist der Ripper direkter.
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Blu-ray mit DVDFab Blu-ray Copy in drei Schritten sichern
Copy-Modus wählen und Quelle laden
Öffnen Sie „Kopieren“, wählen Sie den gewünschten Copy-Modus und laden Sie Disc, ISO oder Blu-ray-Ordner. Full Disc übernimmt die komplette Struktur, Main Movie konzentriert sich auf den Haupttitel.

Quelle und Inhalte kontrollieren
Prüfen Sie die erkannte Disc und wählen Sie bei Bedarf Titel, Kapitel, Tonspuren und Untertitel. Legen Sie anschließend die gewünschte Zielgröße fest.

Disc, ISO oder Ordner als Ziel festlegen
Wählen Sie die Ausgabe als optische Disc, ISO-Datei oder Ordner und starten Sie den Auftrag. Bei einer komprimierten Ausgabe auf eine kleinere Zielgröße wird das Material neu verarbeitet; für eine quellennahe Sicherung bleibt eine 1:1-Ausgabe die einfachere Wahl.

Weitere Blu-ray Decrypter: mehr Eigenarbeit einplanen
Neben DVDFab gibt es weitere Programme. Ich würde sie hier nicht nach einer möglichst langen Feature-Liste bewerten, sondern nach dem zusätzlichen Aufwand. Bei kostenlosen oder spezialisierten Tools müssen Sie häufiger selbst prüfen, welche Disc funktioniert, welche Zusatzdateien benötigt werden und welches Programm die eigentliche Videodatei am Ende erzeugt.
EaseFab Blu-ray Ripper
EaseFab ist ein klassischer kommerzieller Blu-ray Ripper mit Disc-, ISO- und Ordnerimport. Die Testversion ist allerdings auf maximal drei Minuten pro Titel begrenzt. Damit lässt sich die Oberfläche prüfen, ein kompletter Film lässt sich im Test nicht sinnvoll beurteilen.
Quelle laden und Spuren kontrollieren
Disc, ISO oder Ordner werden eingelesen. Danach wählen Sie Titel, Audiospur und Untertitel.

Ausgabeprofil auswählen
Wählen Sie das gewünschte Videoformat und prüfen Sie, ob Auflösung und Codec zum Zielgerät passen.

Einstellungen prüfen und Konvertierung starten
Kontrollieren Sie die erweiterten Einstellungen und den Zielordner. Im Test wird nur ein kurzer Ausschnitt ausgegeben.

VideoByte BD-DVD Ripper
VideoByte ist ebenfalls ein kommerzieller Disc-zu-Datei-Konverter. Der Anbieter nennt eine 30-tägige eingeschränkte Testphase. Für mich ist das vor allem eine Alternative zum Ausprobieren; wer regelmäßig Blu-rays verarbeitet, sollte vor dem Kauf prüfen, ob die benötigten Discs, Profile und Spuren im eigenen Bestand zuverlässig funktionieren.
Disc laden und Ausgabe festlegen
Laden Sie die Blu-ray, wählen Sie Titel, Tonspuren und Untertitel und legen Sie anschließend Format und Zielordner fest. Die vorhandene Abbildung zeigt diesen zentralen Teil der Bedienung.

Xreveal: kostenloser Ansatz für Nutzer, die selbst konfigurieren möchten
Xreveal arbeitet unter Windows im Hintergrund und kann Discs für andere Programme zugänglich machen sowie ISO- oder Ordnerausgaben erstellen. Die Free-Version ist dauerhaft nutzbar, einige Funktionen bleiben Pro vorbehalten. Für aktuelle BD- und UHD-Titel kann eine aktuelle KeyDB erforderlich sein; für bestimmte BD+-Fälle nennt der Anbieter zusätzliche Komponenten oder Einschränkungen der Free-Version.
Genau hier liegt für mich der Unterschied zu DVDFab: Bei Xreveal müssen Sie eher bereit sein, Schlüsseldateien, Zusatzkomponenten und die nachfolgende Verarbeitung selbst zu verwalten. Die offizielle Seite führt aktuell Version 3.0.0 vom 18. September 2026. Wenn Sie von der eingelegten Disc möglichst direkt zu MP4, MKV, ISO oder Ordner kommen möchten, verursacht eine integrierte Oberfläche weniger Einzelarbeit.
Xreveal starten und BD/UHD-Einstellungen öffnen
Nach der Installation läuft Xreveal über das Windows-Tray. Dort öffnen Sie die Einstellungen und kontrollieren die Optionen für Blu-ray und UHD.

Disc einlegen und Erkennung prüfen
Legen Sie die Disc ein und warten Sie, bis Xreveal sie erkannt hat. Je nach Disc und Konfiguration können weitere Angaben oder aktualisierte Schlüssel nötig sein.

ISO oder Ordner ausgeben
Über das Tray-Menü kann die Disc als ISO oder Ordner gesichert werden. Für MP4 oder MKV ist anschließend ein weiteres Programm nötig.

MKV, MP4, ISO oder Ordner: Welches Ergebnis passt zu Ihnen?

Das Ausgabeformat entscheidet stärker über den späteren Alltag als die Anzahl der beworbenen Funktionen. Ich wähle MKV, wenn mehrere Tonspuren und Untertitel wichtig sind. MP4 ist unkomplizierter für Fernseher, Tablets und Smartphones. ISO und Blu-ray-Ordner sind sinnvoll, wenn die Disc-Struktur möglichst vollständig zusammenbleiben soll.
| Format | Stärke | Typische Nutzung | Zu beachten |
|---|---|---|---|
| MKV | Mehrere Tonspuren und Untertitel | NAS, Plex, Heimkino | Passthrough kann fast so groß wie die Quelle bleiben |
| MP4 | Breite Gerätekompatibilität | TV, Smartphone, Tablet | Komprimierte Profile benötigen neue Codierung |
| ISO | Disc-Abbild in einer Datei | Archiv und kompatible Player | Hoher Speicherbedarf |
| Ordner | Blu-ray-Struktur ohne einzelne ISO-Datei | Lokale Ablage und Weiterverarbeitung | Viele Einzeldateien |
Laufwerk, Speicher und UHD-Kompatibilität

Für eine normale Blu-ray genügt ein kompatibles BD-Laufwerk. Bei UHD-Blu-rays ist die Hardware anspruchsvoller: Laufwerksmodell und Firmware müssen zur UHD-Verarbeitung passen. Ein Laufwerk, das Blu-rays lesen oder BDXL beschreiben kann, ist deshalb nicht automatisch für UHD-Filme geeignet.
- BD-25: rund 25 GB.
- BD-50: rund 50 GB.
- UHD BD-66 / BD-100: deutlich höherer Speicherbedarf und ein geeignetes UHD-Laufwerk.
Bei ISO und Passthrough würde ich mindestens die Quellgröße plus Reserve freihalten. Eine neu codierte H.265-Datei kann deutlich kleiner ausfallen, benötigt dafür aber zusätzliche Rechenleistung.
AACS, BD+, BD-J und Cinavia kurz erklärt
AACS, BD+, BD-J und Cinavia werden oft in einem Atemzug genannt, sind aber nicht dasselbe. AACS steuert den Zugriff über Schlüssel, BD+ ergänzt zusätzliche Schutzlogik, BD-J wird unter anderem für interaktive Menüs und Java-basierte Disc-Funktionen verwendet. Cinavia ist dagegen ein Audio-Wasserzeichen und kann sich erst bei der späteren Wiedergabe bemerkbar machen.


Rechtlicher Hinweis für Deutschland
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FAQs
Gibt es einen dauerhaft kostenlosen Blu-ray Decrypter?
Ja, allerdings mit Einschränkungen. DVDFab HD Decrypter ist ein kostenloser Modus für unterstützte ältere Blu-rays und bietet reduzierte Copy- und Ripper-Funktionen. Xreveal besitzt ebenfalls eine Free-Version, verlangt aber mehr technische Einrichtung und ist keine komplette Disc-zu-MP4/MKV-Lösung.
Was ist besser für Blu-ray: MKV, MP4 oder ISO?
MKV ist praktisch für mehrere Tonspuren und Untertitel, MP4 für breite Gerätekompatibilität. ISO passt besser, wenn Disc-Struktur und Menü zusammenbleiben sollen. Entscheiden Sie deshalb nach dem späteren Abspielgerät und nicht nur nach der Dateigröße.
Kann ich eine Blu-ray ohne Qualitätsverlust als Datei speichern?
Mit einem Passthrough-Profil werden die vorhandenen Audio- und Videoströme ohne erneute Videocodierung übernommen. Die Datei bleibt entsprechend groß. Wer stärker komprimiert, spart Speicher, muss das Video dafür neu codieren.
Brauche ich für UHD-Blu-rays ein spezielles Laufwerk?
Ja. Ein gewöhnliches Blu-ray-Laufwerk reicht für UHD nicht automatisch aus. Laufwerksmodell, Firmware und Software müssen zur UHD-Disc passen.
Was ist der Unterschied zwischen Blu-ray Ripper und Blu-ray Copy?
Ein Blu-ray Ripper erstellt Videodateien wie MP4 oder MKV. Blu-ray Copy erstellt Disc, ISO oder Blu-ray-Ordner und ist die passendere Wahl, wenn die Disc-Struktur im Mittelpunkt steht.
Kann VLC allein geschützte Blu-rays abspielen?
VLC bringt die nötige Unterstützung für geschützte Blu-rays nicht vollständig selbst mit. Je nach Disc sind zusätzliche Bibliotheken und Schlüsseldateien erforderlich. Für Nutzer, die nicht selbst an dieser Konfiguration arbeiten möchten, ist eine integrierte Lösung einfacher.
Fazit: Für mich zählt der komplette Weg von der Disc zur Ausgabe
Für MP4 und MKV würde ich DVDFab Blu-ray Ripper zuerst testen. Wer eine Disc-Struktur, ISO oder einen Blu-ray-Ordner sichern möchte, kann innerhalb derselben DVDFab-Oberfläche zu Blu-ray Copy wechseln. HD Decrypter deckt einen begrenzten kostenlosen Bereich für unterstützte ältere Discs ab.
EaseFab und VideoByte sind weitere kommerzielle Alternativen, ihre Testversionen sind jedoch eingeschränkt. Xreveal ist eine kostenlose Windows-Option für Nutzer, die KeyDB, Zusatzkomponenten und nachgelagerte Verarbeitung selbst verwalten möchten. Für mich ist DVDFab insgesamt die praktischere Lösung, weil Einlesen, Profilwahl, Tonspuren, Untertitel, Copy-Ausgabe und Hardware-Beschleunigung ohne ständigen Toolwechsel zusammenkommen.




